Infos und Aktionen zum Eingriff des Kulturstaatsministers in den Deutschen Buchhandlungspreis bei Lesen hilft.
Bis zum Erscheinen unseres Herbstprogramms sind es noch einige Wochen, aber Neugierige können sich bereits im Juli auf einen Einblick in »In den Wolken schwimmen« freuen: Am Sonntag, den 19. Juli um 11 Uhr stellt Autorin Kerstin Campbell im hessischen Oestrich-Winkel ihren Roman über die Schriftstellerin Karoline von Günderrode und deren Freundschaft mit Bettine Brentano vor. Die Spurensuche für ihr Buch führte die Autorin übrigens auch nach Oestrich-Winkel ...
Von Büchern, Kunst und Eichhörnchen in New York handelt die musikalische Lesung mit Stephanie Hanel, Autorin von »Künstlerinnen in New York«, und Gitarrist Max Sanderson am Donnerstag, den 30. Juli im 19 Uhr in Hainfeld in der Pfalz.
Nach New York entführt uns auch Isabella Caldart mit ihrem neuen Buch, das im September erscheint: In »Die Stadt, die sie schrieben« porträtiert sie Schriftstellerinnen, die die Stadt als Lebensmittelpunkt hatten – darunter bekannte Namen ebenso wie faszinierende Entdeckungen.
Eva Eßlinger und Sarah Seidel, die Herausgeberinnen unserer dritten Neuerscheinung, widmen sich mit »Bücher & Kinder« nicht nur einem facettenreichen Thema, sondern wählen auch ein spannendes Format: Neun der markantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kommen in einem Kollektivgespräch über Literatur und Muttersein zusammen.
Außerdem freuen wir uns auf die Taschenbuchausgabe von Luise F. Puschs Autobiografie »Gegen das Schweigen«, und natürlich darf auch die neue Ausgabe der Frauen und Film nicht fehlen: Heft 74 zum Thema WUT.
Zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns hat die Sendung aspekte im ZDF der Dichterin eine Folge gewidmet. Redakteurin Salwa Houmsi hat dafür mit unserer Autorin Ingeborg Gleichauf über »Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige« gesprochen (ab Minute 23:43). Die Sendung ist in der Mediathek abrufbar. Sehr hörenswert ist außerdem das Gespräch, das Kerstin Bachler mit Ingeborg Gleichauf im SWR geführt hat.
Den 100. Geburtstag der Schauspielerin und Theatermacherin Judith Malina am 4. Juni haben wir mit einem großartigen Abend im Grünen Salon der Berliner Volksbühne gefeiert. Dass auch frühere Weggefährt:innen Malinas im Publikum waren, war natürlich eine wunderbare Bereicherung für das Podiumsgespräch mit Anna Opel, Autorin von »NOW! Judith Malina und das Living Theatre«, dem Regisseur und ehemaligen Mitglied des Living Theatres Dirk Szuszies und Journalistin Sophie Diesselhorst.
Weitere Lektüreanregungen für den Sommer bietet natürlich auch die aktuelle Indiebookchallenge. Die heißt im Juli: Lies ein Buch, das eine dir fremde Lebensrealität beschreibt, #NichtMeineWelt, #FremdesBuch. Wir gehen davon aus, dass Brigitte Lucianis »Die Marquise de Brinvilliers und das Erbschaftspulver
oder Wie schaffe ich mir meine Familie vom Hals« darunter fällt, weitere AvivA-Empfehlungen zu dieser tollen Aktion finden Sie hier.
Auf einen Büchersommer voller Entdeckungen!
Ihre Britta Jürgs
Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige
Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen?
In den Wolken schwimmen
Die Schriftstellerin Karoline von Günderrode sehnt sich nach Freiheit und Anerkennung, ist mit Bettine von Arnim eine Vorreiterin der Emanzipation in der Romantik und verzweifelt doch an den Verhältnissen.
Die Stadt, die sie schrieben
Isabella Caldart porträtiert Autorinnen in New York City, die die Stadt als ihren Lebensmittelpunkt hatten und haben, sich in ihrer Literatur ausführlich mit ihr beschäftigen und das Bild von New York City prägten.
Eva Eßlinger / Sarah Seidel (Hg.)
Bücher & Kinder
Was heißt es heute, zu schreiben – und Mutter zu sein?
»Bücher & Kinder« versammelt neun der markantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in einem Kollektivgespräch über Muttersein und Literatur.
Caroline Schöbi, Linda Waack und Seraina Winzeler (Hg.)
WUT
Was bedeutet Wut in Film und Theorie? Welche ästhetischen Indikatoren gibt es für Wut? Wohin treibt sie uns und in welche historische Traditionen reiht sie sich ein?
So persönlich wie reflektiert legt die feministische Sprachwissenschaftlerin Zeugnis ab von einer bislang vielverschwiegenen Realität.
Maro
1921 wird die 19-jährige Maro Makaschwili an der Front bei Tabachmela getötet. Sie wird zur Symbolfigur eines unabhängigen, demokratischen Georgiens. Nina, Natalia und Ketewan, eigentlich gerade auf einer Geburtstags-party, finden sich plötzlich an der Seite der jungen Frau wieder.
Die Straße der fischenden Katze
In einer schmalen, dunklen Gasse im Pariser Quartier Latin wohnt die ungarische Familie Barabás. Im Viertel treffen die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern Europas aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. Sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Gaby Babić, Anke Zechner (Hg.)
Generationen
Frauen und Film, Heft 73
In der Filmwissenschaft ist »Generation«, anders als »race«, »Klasse« oder »Gender«, keine gängige Begriffs- oder gar Analysekategorie. Was kann mit einem feministischen Blick auf Generationen für Film und Kino gewonnen werden?