Unsere Vorschau für das Frühjahr 2026 finden Sie hier.
Sie sind in Druck: »NOW!«, Anna Opels Porträt der Theatermacherin Judith Malina ,die im Juni 2026 100 Jahre alt würde, sowie Ingeborg Gleichaufs etwas andere Annäherung an Ingeborg Bachmann, ebenfalls anlässlich deren 100. Geburtstags. Ingeborg Gleichauf stellt ihr Buch erstmals am 16. März in Konstanz vor. Die Buchpremiere von NOW! feiern wir am Freitag, den 20. März in Leipzig im Rahmen von Leipzig liest und am Samstag, den 21. März laden wir Sie herzlich zur Lesung mit der Autorin auf der Leipziger Buchmesse ein. A propos Leipziger Buchmesse: Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Veranstaltungen auf der Messe und im Abendprogramm.
Doch auch vor der Messe wird die Zeit nicht lang, wie unser Veranstaltungskalender verrät. So ist Autorin Catrin George Ponciano ab Ende Februar wieder unterwegs, zum einen mit Lesungen aus »Alles – bloß nicht vage«, ihrem Porträt der portugiesischen Schriftstellerin Florbela Espanca am Freitag, den 27. Februar um 19.30 Uhr in Ingelheim am Rhein und am Donnerstag, den 5. März um 18.30 Uhr im Goethe-Institut in Lissabon – und zum anderen mit der viertägigen Reise Lissabon literarisch auf den Spuren portugiesischer Dichter:innen vom 3. bis zum 6. März. Es gibt noch Restplätze!
Die aktuelle Indiebookchallenge stellt uns vor gewisse Entscheidungsschwierigkeiten: »Lies ein Buch, in dem es um Kunst geht«, ein #KunstBuch, heißt die im Februar, und da hat das AvivA-Programm natürlich einiges zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Städtetour der besonderen Art? »Von Bronzegöttinnen, fabelhaften Wesen und einer etwas anderen Dinnerparty« erzählt Stephanie Hanel in »Künstlerinnen in New York«. Oder mit »So viel Energie«? Hanna Gagel räumt darin gründlich auf mit tristen Vorstellungen vom Älterwerden und Vorurteilen über abnehmende Schaffenskraft im Alter und stellt 16 Malerinnen und Bildhauerinnen und deren Werk jenseits der 50 vor. Hier finden Sie weitere AvivA-Tipps zur Indiebookchallenge.
Auf ein gutes Jahr 2026!
Ihre Britta Jürgs
Anna Opel
NOW! Judith Malina und das Living Theatre
Lässt sich die Welt reparieren mit Kunst? Nur mit Kunst, sagt die jüdische Anarcho-Pazifistin Judith Malina. NOW! folgt ihrem ereignisreichen Leben.
Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige
Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen?
Maro
1921 wird die 19-jährige Maro Makaschwili an der Front bei Tabachmela getötet. Sie wird zur Symbolfigur eines unabhängigen, demokratischen Georgiens. Nina, Natalia und Ketewan, eigentlich gerade auf einer Geburtstags-party, finden sich plötzlich an der Seite der jungen Frau wieder.
Die Straße der fischenden Katze
In einer schmalen, dunklen Gasse im Pariser Quartier Latin wohnt die ungarische Familie Barabás. Im Viertel treffen die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern Europas aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. Sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Gaby Babić, Anke Zechner (Hg.)
Generationen
Frauen und Film, Heft 73
In der Filmwissenschaft ist »Generation«, anders als »race«, »Klasse« oder »Gender«, keine gängige Begriffs- oder gar Analysekategorie. Was kann mit einem feministischen Blick auf Generationen für Film und Kino gewonnen werden?
Good-bye für heute
Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter, der gebürtigen US-Amerikanerin Jean, und ihrem Zwillingsbruder Erhard nach dem Tod des Vaters im einstigen Stadtdomizil der Familie am Lützowplatz. Doch nicht nur die einst herrschaftliche Wohnung ist nach dem Krieg geteilt und zimmerweise vermietet, auch durch die Familie ziehen sich Risse.
Alles – bloß nicht vage! Die portugiesische Dichterin Florbela Espanca
Die autobiografische Poesie der 1894 geborenen und 1930 gestorbenen Dichterin Florbela Espanca steht für den weiblichen Aufbruch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unerschrocken, unersättlich, ungebändigt: alles – bloß nicht vage.
Sand im patriarchalen Getriebe
1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegründet, nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. Doris Hermanns erzählt die Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig – und wie international – diese von Anfang an war und ist.