Unsere Vorschau für das Frühjahr 2026 finden Sie hier.
» ... mit Sicherheit eines der schönsten, leichtesten, freundlichsten und auch lustigsten Bücher dieses Herbstes.« Am Weihnachtstag durften wir uns über Frédéric Valins großartige Besprechung von Jolán Földes' Roman »Die Straße der fischenden Katze« im neuen deutschland freuen.
Und Vera Lejsik präsentiert Salome Benidzes »Maro«, das mit den Illustrationen von Tatia Nadareischwili und in der deutschen Übersetzung von Iunona Guruli im Herbst bei uns erschienen ist, unter ihren literarischen Höhepunkten des Jahres 2025 als Das schönste Buch.
Bei all den besorgniserregenden Ereignissen der letzten Wochen lassen wir uns die Vorfreude auf einige tolle Veranstaltungen im Januar nicht nehmen. So bekommt »Generationen«, die aktuelle Ausgabe der Frauen und Film, endlich die ihr gebührende Buchpräsentation, und zwar am Dienstag, den 13. Januar um 18.30 Uhr in der Feministischen Bibliothek in Frankfurt am Main.
Herausgeberin Anke Heimberg ist derweil am Bodensee unterwegs, wo sie Victoria Wolffs Roman »Gast in der Heimat« am Dienstag, den 13. Januar in Konstanz und am Mittwoch, den 14. Januar in Überlingen vorstellt.
Über die Frauen-Buch-Bewegung und ihr Buch »Sand im patriarchalen Getriebe« spricht Doris Hermanns am Freitag, den 16. Januar in München.
Am Mittwoch, den 21. Januar um 19.30 Uhr setzen wir dann unsere Reihe Auf den Spuren vergessener Schriftstellerinnen in der Berliner Philipp-Schaeffer-Bibliothek fort mit einer Lesung zum 150. Geburtstag von Margarete Beutler.
Um Jolán Földes und »Die Straße der fischenden Katze« geht es schließlich am Donnerstag, den 29. Januar, hier sind wir im Berliner Collegium Hungaricum zu Gast. Beginn ist um 19 Uhr, wir freuen uns auf Sie!
Und auch die Vorfreude auf unser Frühjahrsprogramm wächst, zum Beispiel auf »NOW!«, Anna Opels Porträt der Theatermacherin und Anarcho-Pazifistin Judith Malina (ja, die Großmutter in der Addams-Family-Verfilmung von 1991), die im Juni 2026 100 Jahre alt würde, oder auf Ingeborg Gleichaufs etwas andere Annäherung an Ingeborg Bachmann, ebenfalls anlässlich deren 100. Geburtstags. Mehr zu unseren Neuerscheinungen finden Sie in unserer Frühjahrsvorschau. Hier können Sie darin blättern und hier geht es zum Download.
Auch im neuen Jahr geht die Indiebookchallenge natürlich weiter: »Lies ein Buch, das eine Frage stellt oder eine Frage im Titel hat«, #FrageBuch, heißt die im Januar. Da empfehlen wir natürlich zum einen »Ob die Möwen manchmal an mich denken?« von Kristine von Soden. Oder wie wäre es mit »Sammeln nur um zu besitzen?« über berühmte Kunstsammlerinnen von Isabella d'Este bis Peggy Guggenheim? Hier finden Sie weitere AvivA-Tipps zur Indiebookchallenge.
Auf ein gutes Jahr 2026!
Ihre Britta Jürgs
Maro
1921 wird die 19-jährige Maro Makaschwili an der Front bei Tabachmela getötet. Sie wird zur Symbolfigur eines unabhängigen, demokratischen Georgiens. Nina, Natalia und Ketewan, eigentlich gerade auf einer Geburtstags-party, finden sich plötzlich an der Seite der jungen Frau wieder.
Die Straße der fischenden Katze
In einer schmalen, dunklen Gasse im Pariser Quartier Latin wohnt die ungarische Familie Barabás. Im Viertel treffen die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern Europas aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. Sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Gaby Babić, Anke Zechner (Hg.)
Generationen
Frauen und Film, Heft 73
In der Filmwissenschaft ist »Generation«, anders als »race«, »Klasse« oder »Gender«, keine gängige Begriffs- oder gar Analysekategorie. Was kann mit einem feministischen Blick auf Generationen für Film und Kino gewonnen werden?
Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige
Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen?
Anna Opel
NOW! Judith Malina und das Living Theatre
Lässt sich die Welt reparieren mit Kunst? Nur mit Kunst, sagt die jüdische Anarcho-Pazifistin Judith Malina. NOW! folgt ihrem ereignisreichen Leben.
Good-bye für heute
Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter, der gebürtigen US-Amerikanerin Jean, und ihrem Zwillingsbruder Erhard nach dem Tod des Vaters im einstigen Stadtdomizil der Familie am Lützowplatz. Doch nicht nur die einst herrschaftliche Wohnung ist nach dem Krieg geteilt und zimmerweise vermietet, auch durch die Familie ziehen sich Risse.
Alles – bloß nicht vage! Die portugiesische Dichterin Florbela Espanca
Die autobiografische Poesie der 1894 geborenen und 1930 gestorbenen Dichterin Florbela Espanca steht für den weiblichen Aufbruch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unerschrocken, unersättlich, ungebändigt: alles – bloß nicht vage.
Sand im patriarchalen Getriebe
1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegründet, nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. Doris Hermanns erzählt die Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig – und wie international – diese von Anfang an war und ist.
150. Geburtstag am 30. Juni 2025
Die Bräutigame der Babette Bomberling
Unser Lieblingsroman von Alice Berend über eine Sargfabrikantengattin, die einen Bräutigam für ihre Tochter sucht. Mit viel Witz und Humor schildert Berend reich
gewordene Kleinbürger und verarmte Adlige, Langzeitstudenten und aufstiegsbegierige Parvenüs im Berlin des beginnenden 20. Jahrhunderts. Einfach köstlich!
Amelie Soyka (Hg.)
Tanzen und tanzen und nichts als tanzen
Sie haben den Tanz revolutioniert und beeinflussen ihn bis heute: Tänzerinnen der Moderne von Josephine Baker bis Mary Wigman. Ein Buch für all diejenigen, die in das turbulente kulturelle Geschehen der 1920er Jahre eintauchen wollen, die sich für zeitgenössischen Tanz begeistern und dessen Wurzeln erkunden möchten sowie für Liebhaber:innen der Tanz- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts – jetzt in der 3. Auflage!